Flächenheizung
Flächenheizungen im Sinne dieser Richtlinien sind Strahlungsheizungen, die aus einer äußeren Oberfläche aus Kacheln, Keramik oder anderen mineralischen Baustoffen bestehen.
Diese Oberfläche wird je nach Bauweise der Flächenheizung durch erwärmte Luftströmung im Inneren der Anlage oder durch mit Heizungswasser durchflossene Rohrsysteme oder elektrische Heizquellen in oder unter der Oberfläche beheizt.
Je nach Art der Wärmeerzeugung / des Wärmeträgers unterscheidet man die Bauarten:
Hypokauste
Flächenheizung mit einem geschlossenen Luftsystem. Der Luftstrom wird hierbei von einem Festbrennstoff-Heizeinsatz oder Festbrennstoff-Kamineinsatz gegebenenfalls mit entsprechenden Heizgaszügen erwärmt.
Die im Innern der Hypokauste zirkulierende Luft gibt die Wärmeenergie an die Oberfläche ab. Entfernt liegende Heizflächen werden über Luftleitungen versorgt.
Warmwasserflächenheizung
Flächenheizungen, die durch ein in der Verkleidung liegendes Rohrleitungssystem Wärme vom in den Rohren strömenden Heizungswasser an die Oberfläche abgegeben.
Das Heizungswasser wird dabei durch einen separaten Wärmeerzeuger erwärmt.
Elektroflächenheizung
Flächenheizungen, die durch ein in der Verkleidung liegendes elektrisches Heizsystem Wärme an die Oberfläche abgegeben.
Aktualisiert (Montag, den 25. Oktober 2010 um 17:55 Uhr)


